Alleinerziehende: Weniger Arbeitslosigkeit, mehr Hartz-IV-Bezug

Alleinerziehende: Weniger Arbeitslosigkeit, mehr Hartz-IV-Bezug

Immer weniger Alleinerziehende sind arbeitslos und trotzdem waren zuletzt mehr als ein Drittel der Alleinerziehenden-Haushalte in Deutschland auf Hartz-IV-Leistungen angewiesen. Der Grund: Obwohl mehr Alleinerziehende erwerbstätig sind, hat mehr als die Hälfte von ihnen lediglich eine Teilzeitstelle.

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Verdi fordert 2.100 Euro Mindesteinkommen-Tarifflucht im Handel bremst die Gewerkschaft

Tarifrunde im Einzelhandel Tarifflucht im Handel bremst die Gewerkschaft

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Mit Real und Kaufhof haben sich jüngst zwei prominente Handelsriesen aus dem Flächentarifvertrag des Einzelhandels verabschiedet. Die abnehmende Tarifbindung wird Verdi bei den anstehenden Tarifverhandlungen schwer zu schaffen machen.

So richtig gut laufen die Geschäfte nur für einen Teil der Handelsunternehmen – die großen Diskrepanzen in der Branche prägen auch die Tarifrunde. Foto: dpa
So richtig gut laufen die Geschäfte nur für einen Teil der Handelsunternehmen – die großen Diskrepanzen in der Branche prägen auch die Tarifrunde. Foto: dpa

Stuttgart – Kurz vor Ostern setzt sich ein tarifpolitisches Schwergewicht in Bewegung: Am 17. April beginnt im Südwesten die Tarifrunde im Einzelhandel, die hierzulande 490 000 und bundesweit 3,1 Millionen Beschäftigte tangiert. Verdi fordert ein Lohnplus von 6,5 Prozent – mindestens aber 163 Euro, mithin ein Euro mehr für jede der 163 tariflichen Stunden im Monat.

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Seit 2000 sank die Zahl der Allgemeinverbindlichkeits-Erklärungen von Tarifverträgen von 113 auf 25 im Jahr 2018. Welcher Partei gehört der Arbeitsminister an ?

Linke fordern Reform : Immer mehr Unternehmen begehen Tarifflucht

(RP online)

Berlin Immer mehr Unternehmen steigen aus Arbeitgeberverbänden aus und entledigen sich so der Tarifbindung. Die Tarifflucht hat sich in den vergangenen Jahren beschleunigt. Die Forderung nach gesetzlichen Maßnahmen wird lauter.

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Offizielle Armut im Alter steigt unaufhörlich an! Zunahme von 2003 bis 2018 um rund 146 Prozent !

Zahlen für Herne zur Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (Quelle: Landesamt für Statistik NRW-ohne das Jahr 2018 wie bei Birkwald):

Entwicklung von 2007 bis 2017 : 1.875 Zunahme auf 2.807 Personen

Anstieg um 49,7 Prozent in Herne in den vergangenen 11 Jahren

Armut im Alter steigt unaufhörlich an!

Die heute veröffentlichten Zahlen zur Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung sind erschreckend. Weder die Altersrenten noch die Renten wegen Erwerbsminderung schützen Menschen vor Armut.“ so Matthias W. Birkwald

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Thema Armut kommt in den Wirtschafts- und Finanzredaktionen an – heute am Beispiel „Die Welt“: „…in einigen Großstädten ist die Armut SOGAR gestiegen…“

Thema Armut kommt in den Wirtschafts- und Finanzredaktionen an – heute am Beispiel „Die Welt“: „…in einigen Großstädten ist die Armut SOGAR gestiegen…“

Wirtschaft Sozialhilfe-Empfänger (Quelle: Die Welt)

Diese deutschen Großstädte stecken in der Armutsfalle

 

Finanzredakteur

Das neue Jobwunder hat die Armut in Deutschland sinken lassen. Doch einige Metropolen sind in einem Abwärtsstrudel gefangen. Vor allem Städte in Nordrhein-Westfalen drohen endgültig abgehängt zu werden. Dafür gibt es mehrere Gründe.

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Bundesregierung schönt die Zahlen zu den notwendigen Ausgaben der „Grundsicherung“ sprich Sozialhilfe im Alter

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Sozialer Arbeitsmarkt: Guter Start mit Luft nach oben

Sozialer Arbeitsmarkt: Guter Start mit Luft nach oben

amnews-2-300x190Knapp 7.000 Teilnehmende wurden seit Jahresbeginn in geförderte Arbeitsplätze am Sozialen Arbeitsmarkt vermittelt. Die neuen Regelinstrumente stimmen das Arbeitsministerium damit zufrieden. Bislang stopfen sie allerdings nur die Lücken, die durch das Ende der Bundesprogramme für Hartz-IV-Bezieher entstanden sind.

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Was die offizielle Arbeitslosenzahl verschweigt: 3,23 Millionen Menschen ohne Arbeit

Was die offizielle Arbeitslosenzahl verschweigt: 3,23 Millionen Menschen ohne Arbeit

Im März meldet die Bundesagentur für Arbeit rund 2,3 Millionen Arbeitslose. Das gesamte Ausmaß der Menschen ohne Arbeit bildet die offizielle Zahl jedoch nicht ab. Denn knapp 931.000 De-facto-Arbeitslose sind nicht in der Arbeitslosen-, sondern in der separaten Unterbeschäftigungsstatistik enthalten.

Im März 2019 gab es offiziell rund 2,3 Millionen Arbeitslose. Das sind knapp 72.000 Personen weniger als im Vormonat.

Nicht in der offiziellen Arbeitslosenzahl enthalten sind allerdings fast 931.000 ebenfalls faktisch Arbeitslose, darunter

– knapp 670.000 Menschen, die an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teilnahmen,

– knapp 85.000 am Tag der Erfassung Krankgeschriebene und

– rund 170.000 über 58-Jährige, die innerhalb der letzten 12 Monate kein Jobangebot erhielten.

Insgesamt ergibt sich so eine tatsächliche Arbeitslosenzahl von über 3,23 Millionen Menschen. Gegenüber dem Vormonat hat die Zahl der „inoffiziell Arbeitslosen“ um rund 12.000 Personen zugenommen (O-Ton berichtete).

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6,72 Millionen Menschen leben von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen

Aktuelle Zahlen für Herne (Stand Dez 2018):

Bedarfsgemeinschaften                        11.517

Single-Bedarfsgemeinschaft                   6.046

Partner-Bedarfsgemeinschaft                 3.438

Personen in Bedarfsgemeinschaften      23.766

Personen unter 18 Jahren                      7.797

Personen unter 25 Jahren                    10.147

unter 3 Jahren                                      1.364

3 bis unter 6 Jahren                              1.322

6 bis unter 15 Jahren                            3.551

Alleinerziehende-BG                              2.055

mit 1 Kind                                            1.012

mit 2 Kindern                                          568

mit 3 und mehr Kindern                           249

6,72 Millionen Menschen leben von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen

Rund 2,4 Millionen Arbeitslose gab es im Januar 2019. Doch mit knapp 6,72 Millionen lebten fast dreimal so viele Menschen in Deutschland von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen, darunter knapp zwei Millionen Kinder und Jugendliche. Denn nur ein Teil derer, die staatliche Unterstützung benötigen, gilt auch als arbeitslos im Sinne der Statistik.

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Die Wirtschaft wächst, doch die Armut bleibt. Im Ruhrgebiet vor allem stieg die Armutsquote deutlich an.

Sozialhilfe für jeden zehnten Einwohner

Die Wirtschaft wächst, doch die Armut bleibt

Heute 06:19 Uhr

Albert Funk (Tagesspiegel)

Die Armutsquote ist auch nach Jahren des Aufschwungs fast unverändert. Laut einer Studie bleibt Berlin ein Brennpunkt, ebenso das Ruhrgebiet.

Die deutsche Wirtschaft ist über Jahre hinweg gewachsen – die Armut aber wird nicht weniger. Das ist das Ergebnis einer Studie der Bertelsmann-Stiftung. Der Anteil der Sozialleistungsempfänger an der Bevölkerung betrug demnach im Jahr 2016 bundesweit 10,1 Prozent. Angesichts des ordentlichen Wachstums in den beiden folgenden Jahren könnte diese Armutsquote nun etwas geringer sein. Sie ist aber gegenüber den Jahren vor der Finanzkrise kaum gefallen: 2007 lag der Anteil der Sozialleistungsempfänger bei 10,5 Prozent, der höchste Wert lag 2005 bei 10,8 Prozent. Was letztlich bedeutet: Kaum bewegt von der wirtschaftlichen Konjunktur gibt es in Deutschland eine Sockelarmut – jeder Zehnte benötigt zur Unterstützung entweder das Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Grundsicherung im Alter.

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