Bericht der Bundesregierung: Immer mehr Ältere in Minijobs oder arbeitslos – 39,7% aller Minijobber in NRW über 55 Jahre alt

NRW (Juni 2018)

Neuer Spitzenwert ausschließlich geringfügig Beschäftigte älter als 55 Jahre

55 bis unter 65 Jahre:

224.549 oder 19 Prozent aller ausschließlich geringfügig Beschäftigten

65 Jahre und älter:

226.850 oder 19,2 Prozent aller geringfügig Beschäftigten

17.611 oder 1,5 Prozent aller geringfügig Beschäftigten bis zur Regelaltersgrenze

39,7 Prozent aller ausschließlich geringfügig Beschäftigten in NRW älter als 55 Jahre

(Quelle: Bundesagentur für Arbeit – N.K.)

 

Bericht der Bundesregierung:

Immer mehr Ältere in Minijobs oder arbeitslos

 

  • Die Bundesregierung will altersgerechtes Arbeiten ermöglichen. Sie stellt fest, dass immer mehr Menschen im Alter von 60 bis 64 Jahren erwerbstätig sind.
  • Sie arbeiten aber oft nur in Minijobs. Das kann das spätere Renteneinkommen sogar schmälern.
  • Das sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnis in rentennahen Jahrgängen ist nach wie vor eher selten.

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Zunahme des Geldvermögens der privaten Haushalte in Deutschland von 1995 auf 2017 um 136,6 Prozent

Datensammlung zur Steuerpolitik erschienen

Zunahme des Geldvermögens der privaten Haushalte in Deutschland von 1995 auf 2017 um 136,6 Prozent

Zunahme des Vermögens insgesamt der privaten Haushalte in Deutschland von 1995 auf 2016 um 105 Prozent

 

Die „Datensammlung zur Steuerpolitik“ ist eine Publikation des Bundesministeriums der
Finanzen.

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Die SPD und ihre Pläne zu Hartz IV. Gastkommentar von Christoph Butterwegge

12.02.2019

Was zu tun ist

Die SPD und ihre Pläne zu Hartz IV. Gastkommentar von Christoph Butterwegge

Etwa 20 Millionen Menschen haben seit 2005 Arbeitslosengeld II, also »Hartz IV«, bezogen und sind in gewisser Weise gedemütigt worden, haben das auch auf die SPD zurückgeführt. Jetzt muss die Sozialdemokratie dafür sorgen, dass sie wieder erkennbar wird. Mit den sogenannten Hartz-Gesetzen wurden zahlreiche Verschlechterungen für Langzeiterwerbslose, Geringverdiener und Arbeitsuchende eingeführt. Folgende neun Regelungen müssten zurückgenommen, abgeschafft bzw. geändert werden, wenn man »Hartz IV hinter sich lassen« möchte, was Andrea Nahles als Vorsitzende der SPD für ihre Partei seit kurzem in Anspruch nimmt.

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SPD-Pläne zum Bürgergeld – Sozialwissenschaftler: Für viele Arbeitslose ändert sich nichts

SPD-Pläne zum Bürgergeld

Sozialwissenschaftler: Für viele Arbeitslose ändert sich nichts

Der Koblenzer Sozialwissenschaftler Stefan Sell sieht die arbeitsmarktpolitischen Teile im SPD-Sozialstaatskonzept kritisch. Das Bürgergeld sei lediglich eine semantische Neu-Etikettierung, sagte er im Dlf. Davon profitierten vor allem ältere Arbeitslose – für alle anderen ändere sich nichts.

Stefan Sell im Gespräch mit Birgid Becker (Quelle: Deutschlandfunk, 11.02.2019)

Stempel mit der Aufschrift "Hartz IV" (dpa / picture alliance / chromorange)

Weg vom umstrittenen Hartz IV-System: Das Sozialstaats-Konzept der SPD sieht ein neues Bürgergeld vor (dpa / picture alliance / chromorange)

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Reformpläne der SPD: Wie viel Hartz IV steckt im Bürgergeld?

Reformpläne der SPD: Wie viel Hartz IV steckt im Bürgergeld?

amnews-2-300x190Die SPD will Hartz IV überwinden und hat dazu am 10. Februar ein sozialpolitisches Reformpapier beschlossen. O-Ton Arbeitsmarkt nimmt die SPD-Pläne unter die Lupe.

„Arbeit – Solidarität – Menschlichkeit: Ein neuer Sozialstaat für eine neue Zeit“ – so heißt das Reformpapier, das der SPD-Partievorstand am 10. Februar 2019 beschlossen hat. Nach offiziellen Aussagen will sich die Partei damit von den sogenannten „Hartz-IV-Reformen“ der Agenda 2010 verabschieden und wieder mehr Wählerstimmen für sich gewinnen. Statt Hartz IV, eigentlich Arbeitslosengeld II, sollen Hilfebedürftige und Arbeitslose ein sogenanntes „Bürgergeld“ erhalten. Doch ein genauer Blick verrät, dass die Kernelemente von Hartz IV auch im Bürgergeld bestehen bleiben.

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SPD- Programm gegen ihre Krise: Ein neuer Sozialstaat für eine neue Zeit – Teil I: Arbeit

 

Stand: 06.02.19

Arbeit – Solidarität – Menschlichkeit

Ein neuer Sozialstaat für eine neue Zeit

Mit diesem Konzept eröffnen wir eine Reihe von Reformvorschlägen zum „Sozialstaat für eine neue Zeit“. Antworten für die Sozialstaatsbereiche der Alterssicherung, Gesundheit sowie Pflege und Wohngeld werden folgen. Hier konzentrieren wir uns auf Chancen und Schutz in der neuen Arbeitswelt.

Das komplette SPD-Papier zum Thema Arbeit findet man/frau hier:

http://www.portal-sozialpolitik.de/uploads/sopo/pdf/2019/2019-02-06_SPD_Ein_neuer_Sozialstaat_fuer_eine_neue_Zeit_Arbeit.pdf

Lebensleistung verdient Respekt Respekt-Rente

10. Februar 2019 Joachim Bischoff/Bernhard Müller:

Lebensleistung verdient Respekt
Respekt-Rente

Quelle: Redaktion Sozialismus

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat die Sozialdemokratie mit dem
Projekt einer Grundrente politisch in die Offensive gebracht.
Lebensleistung verdient Respekt – diese Botschaft trifft den Nerv eines
Großteils der Bevölkerung, die auch in Deutschland eine immense Wut
aufgebaut hat.

Angesichts des realen Verfalls der Leistung für engagierten
Arbeitseinsatz und den damit erzwungenen Verzicht auf die Partizipation
an den Produktivitäts- und Zivilisationsfortschritten in der kapitalistischen
Gesellschaft ist die Aufwertung der Arbeitskraft eine Herausforderung an die politische Linke. Die Führung des SPD hat offensichtlich begriffen: Es gilt den Wert der Arbeit zu stärken durch einen auskömmlichen Mindestlohn, anständige Tariflöhne, existenzsichernde Renten – kurz durch Stärkung der gewerkschaftlich organisierten Lohnarbeit.[1] Die konservativen Verteidiger der sozialen Ungleichheit höhnen daher: Zur Rettung
der 15%-SPD sei nun wohl jedes Mittel recht und die demokratische Linke gehe zur Plünderung der Sozial-und Staatskassen über.

Worum geht es bei der Respekt-Rente?

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Erntezeit für Aktionäre beginnt jetzt: Rekorddividenden – Profite steigen und steigen und steigen…

30.01.2019 Handelsblatt

Ausschüttungen

52,4 Milliarden Euro – Aktionäre können mit Rekorddividenden rechnen

Von: Andrea Cünnen

Deutsche Unternehmen dürften in diesem Jahr so viel Dividende wie nie zuvor ausschütten. Die höchsten Zahlungen erwarten Analysten beim größten deutschen Versicherer.

Ausschüttung

Laut den durchschnittlichen Schätzungen von Analysten dürften allein in Deutschland die 160 Unternehmen aus den Indizes Dax, MDax und SDax 52,4 Milliarden Euro an Dividenden ausschütten.

Die Erntezeit für Aktionäre beginnt. Das vergangene Jahr hat ihnen mit Blick auf die Kurse zwar herbe Verluste beschert, dennoch haben die Unternehmen gut verdient. Davon geben viele Firmen einen Teil direkt an die Aktionäre über Dividenden weiter.

Und das nicht zu knapp: Laut den durchschnittlichen Schätzungen von Analysten dürften allein in Deutschland die 160 Unternehmen aus den Indizes Dax, MDax und SDax 52,4 Milliarden Euro an Dividenden ausschütten. Das wäre nach Berechnungen der Dekabank ein Rekordwert.

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