Tarifrunde Bund/VKA:
Erste Warnstreiks am 08. März in Herne

Die Gewerkschaft ver.di hat ihre Mitglieder in den Betrieben des öffentlichen Dienstes in Herne, für Donnerstag, den 08. März zu einem ersten befristeten Warnstreik aufgerufen.
Die Teilnehmer*innen treffen sich auf dem Europa-Platz vor der Kreuzkirche.

Die erste Runde der aktuellen Tarifverhandlungen für die Beschäftigten bei Bund und Kommunen am 26. Februar 2018 in Potsdam verlief wenig überraschend: Die Arbeitgeber waren nicht bereit ein Angebot vorzulegen. Stattdessen fordern sie die abhängig Beschäftigten heraus und provozieren erste Arbeitskampfmaßnahmen und damit einhergehende Beeinträchtigungen der Bevölkerung.

In Herne wie andernorts steigen wir zunächst sparsam, mit einer zeitlich befristeten Aktion am 8. März ein. Die ver.di-Mitglieder sind aufgerufen, sich um 10:30 Uhr auf dem Europa-Platz (vor der Kreuzkirche) zu sammeln. Im Anschluss erfolgt ein Flash-Mob über die Bahnhofstraße.

Sollte es in den nächsten Verhandlungen am 12./13. März, trotz günstiger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen wieder kein Angebot der Arbeitgeber von Bund und Kommunen geben „wird die Schraube weiter angezogen“. Eine mögliche, weitere Eskalation der diesjährigen Tarifbewegung liegt also  völlig in der Hand der Arbeitgeberseite. ver.di-Herne ist darauf vorbereitet und dafür gerüstet!

Am Donnerstag, den 08. März ist in der Zeit von etwa 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr mit ersten Einschränkungen im kommunalen Dienstbetrieb zu rechnen. Wir handeln aus Notwehr und bitten die Bürgerinnen und Bürger um Solidarität und Verständnis. Die 19 städt. Kindertageseinrichtngen bleiben zunächst geöffnet. Hier kann es aber bereits zu Einschränkungen kommen.

Aufgerufen sind die ver.di-Mitglieder sämtlicher Betriebe im Tarifbereich, darunter u.a.: Stadtverwaltung Herne mit sämtlichen Fachbereichen, Stadtentwässerung Herne (SEH), Herner Bäder GmbH und LAGO, Gesellschaft für Wohnungsbau (HGW),Gemeinnützige Beschäftigungsgesellschaft (GBH), Herner Sparkasse, Stadtwerke Herne, entsorgung herne, von der Bundesverwaltung das Wasserschifffahrtsamt am Rhein-Herne-Kanal.

Norbert Arndt, Gewerkschaftssekretär

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