Von den Medien fast vollständig ignoriert: UN-Sozialrat in Sorge wegen sehr hoher Anzahl von Personen in atypischer Beschäftigung

Von den Medien fast vollständig ignoriert:

UN-Sozialrat in Sorge wegen sehr hoher Anzahl von Personen in atypischer Beschäftigung

Abschließende Bemerkungen zum sechsten Staatenbericht
Deutschlands des Ausschusses über wirtschaftliche, soziale
und kulturelle Rechte der Vereinten Nationen
(E/C.12/DEU/CO/6) vom 12. Oktober 2018
Arbeitsübersetzung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

Verbreitung prekärer Beschäftigung

Der UN-Ausschuss ist besorgt über die sehr hohe Anzahl an Personen in unterschiedlichen Formen sogenannter atypischer Beschäftigung, wie beispielsweise Minijobs, Leiharbeit, Teilzeitbeschäftigung, Tätigkeiten als Unterauftragnehmerinnen und -nehmer, auf Basis von Werkverträgen und in befristeten Beschäftigungsverhältnissen, die auf 14 Millionen Beschäftigte geschätzt wird. Diese Beschäftigten erhalten geringe Löhne, ihre soziale Absicherung ist gering und ihre Verhandlungsmacht ist geschwächt.

Der Ausschuss ist auch besorgt über die steigende Anzahl von Beschäftigten, die von Sozialleistungen abhängig sind, und die sich derzeit auf 1,2 Millionen Personen beläuft, und darüber, dass nur ein geringer Anteil prekär Beschäftigter den Wechsel in eine reguläre Beschäftigung schafft. (Artikel 6 und 7)

Und hier der gesamte Bericht des UN-Sozialrats mit den Empfehlungen für die Bundesregierung:

BMAS_Arbeitsuebersetzung_Abschliessende_Bemerkungen

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