Empfänger von Grundsicherung im Alter: Anstieg in NRW seit 2007 um 44,7 Prozent – Anstieg von Grundsicherung im Alter in Herne seit 2007 Anstieg um 61 Prozent

Empfänger von Grundsicherung im Alter:

Anstieg in NRW seit 2007 um 44,7 Prozent ( von 107.182 auf 155.054 Personen)

Anstieg von Grundsicherung im Alter in Herne seit 2007 Anstieg um 61 Prozent (von 883 auf 1.422 Personen)

 

NRW:

Zahl der Empfänger von Grundsicherungsleistungen im Jahr 2018 um 2,1 Prozent auf 282 186 gestieg

Ende 2018 erhielten in Nordrhein-Westfalen 282 186 Menschen Leistungen der
Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung nach dem Sozialgesetzbuch
XII.

Düsseldorf (IT.NRW). Ende 2018 erhielten in Nordrhein-Westfalen 282 186
Menschen Leistungen der Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung
nach dem Sozialgesetzbuch XII. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 5 845
bzw. 2,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

155 054 Personen (54,9 Prozent der Empfänger/-innen) hatten die
Altersgrenze erreicht oder überschritten und erhielten somit Grundsicherung
im Alter. Ihr Durchschnittsalter lag bei 74,4 Jahren. Personen, die vor dem
Jahr 1947 geboren sind, erreichten die Altersgrenze mit 65 Jahren. Für
Personen, die 1947 oder später geboren wurden, wird die Altersgrenze seit
dem Jahr 2012 schrittweise auf 67 Jahre angehoben. Im Dezember 2018 lag
diese Altersgrenze bei 65 Jahren und sieben Monaten.

127 132 Menschen (45,1 Prozent der Empfänger) waren mindestens 18 Jahre
alt und hatten die Altersgrenze noch nicht erreicht; sie erhielten Leistungen
der Grundsicherung aufgrund ihrer dauerhaften, vollen Erwerbsminderung. Ihr
Durchschnittsalter lag bei 46,7 Jahren.

53,3 Prozent (150 424) aller Leistungsbezieher waren Frauen. Bei den
Menschen über der Altersgrenze war der Frauenanteil mit 60,3 Prozent
(93 447) höher als bei denen unter der Altersgrenze (44,8 Prozent).
57 761 (20,5 Prozent) Hilfeempfänger/-innen hatten eine ausländische
Staatsbürgerschaft. Die häufigsten ausländischen Staatsangehörigkeiten
waren die türkische und ukrainische (5,0 Prozent bzw. 2,2 Prozent aller
Leistungsberechtigten).

44 226 Personen – also etwa jeder sechste Empfänger – waren in
stationären Einrichtungen (zum Beispiel in Pflege- oder Altenheimen)
untergebracht; 84,3 Prozent (237 960 Personen) lebten außerhalb solcher
Einrichtungen.

Wie die Statistiker weiter mitteilen, hat sich der durchschnittliche
Nettobedarf pro Person im Jahr 2018 um 1,4 Prozent auf 504 Euro (2017:
497 Euro) erhöht. Der Nettobedarf ergibt sich aus der Summe aller
regelmäßig anerkannten Bedarfe abzüglich des angerechneten Einkommens.
(IT.NRW)

(108 / 19) Düsseldorf, den 9. Mai 2019

Weitere Informationen:
Empfänger/-innen von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung in NRW – 2018 (Kreisergebnisse)
https://www.it.nrw/atom/7257/direct

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