Erschreckend ist aber vor allem die Geschwindigkeit, mit der das Vermögen der Superreichen wächst: in einer Minute angeblich 70.000 Dollar !

Superreiche:

Kasse gemacht – die 25 reichsten Familien besitzen 250 Milliarden Dollar mehr als im Vorjahr

Die 25 reichsten Familien der Welt besitzen 1400 Milliarden US-Dollar. Und dieses Vermögen wächst rasant. So werden die Walmart-Besitzer in jeder Minute um 70.000 Dollar reicher.

Die Waltons machten in einem Jahr ein Plus von 39 Milliarden.

Die Waltons machten in einem Jahr ein Plus von 39 Milliarden.

Das Finanzportal Bloomberg hat die jährliche Liste der 25 reichsten Familien der Welt veröffentlicht. Sie alle haben ihre Vermögen ererbt. Heute vermehrt es sich mit rasender Geschwindigkeit. Als reichste Familie der Welt gelten die Waltons, ihnen gehören unter anderem die Walmart-Märkte. Zwischen dem Juni 2018 und heute wuchs ihr Vermögen von 191 Milliarden US-Dollar auf 230 Milliarden. Ihre Kassierer verdienen dabei meist nur 11 Dollar die Stunde.

Gemeinsam besitzen die 25 Familien-Clans 1400 Milliarden Dollar.

Erschreckend ist aber vor allem die Geschwindigkeit, mit der das Vermögen der Superreichen wächst.

Während der Normalbürger auf dem Sparbuch keinerlei Zinsen zu erwarten hat und ihm halbwegs sichere Geldanlage eine Rendite von unter vier Prozent im Jahr bringen, wuchs das Vermögen der 25 Familien um ein Viertel. Insgesamt verfügen die 25 reichsten Familien der Welt über 250 Milliarden Dollar mehr Vermögen als im Vorjahr.

In Amerika, aber auch in Asien und Europa setzt sich das Muster fort, nach dem diejenigen, die auf der Liste der Reichsten ganz oben stehen, mit unglaublicher Geschwindigkeit noch reicher werden. Das Süßwarenimperium der Mars-Familie wird heute mit 127 Milliarden Dollar bewertet, das sind 37 Milliarden Dollar mehr als im letzten Jahr. Auf der Liste befinden sich neben den Kochs – 125 Milliarden – und dem saudischen Königshaus – 100 Milliarden – auch einige deutsche Familien. Die Familien Boehringer und von Baumbach, die hinter Boehringer Ingelheim stehen, landen mit 51,9 Milliarden auch Platz acht der Liste. Die Quandts mit 35 Milliarden auf Platz 16, sie leiden allerdings unter den Problemen bei BMW. Auch die Aldi-Familie Albrecht – 32,6 Milliarden – bewegt sich in der Liste nach unten, sie ist inzwischen auf Platz 20 abgefallen.

Bloomberg geht davon aus, dass der enorme Zuwachs durch niedrige Zinsen, Steuersenkungen und Deregulierungen begünstigt werde. Das hohe Wachstum komme aber auch daher, weil die Clans nicht nur das althergebrachte Geschäft bewahren, sondern in andere Geschäftsfelder vordringen. Die Kochs hätten zum Beispiel eine eigene Gesellschaft für Risikokapital gegründet. Manchen Super-Reichen ist diese Entwicklung allerdings unheimlich. „Wenn wir nicht mehr das tun, was wir jetzt machen, also diesen Reichtum zu horten in einem Land, das auseinanderfällt, was dann?“, sagte Liesel Pritzker Simmons – Hyatt-Hotels, Platz 17 auf der Liste. „Das ist nicht das Amerika, in dem wir leben wollen.“

Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, da es bei internationalem Besitz keine Pflicht zur Offenlegung der Finanzen gibt und für zahlreiche Vermögenswerte auch nicht der aktuelle Marktwert erhoben wird. Dynastien, die den Umfang ihres Vermögens verschleiern wie die Rockefellers oder die Rothschilds fehlen in der Liste. Ebenso Selfmade-Milliardäre der ersten Generation und reiche Einzelpersonen.

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