NRW: Verfügbares Einkommen je Einwohner im Schnitt bei 22 263 Euro

Herne rutscht weiter ab – Rangziffer 387 von 396 NRW-Kommunen – Fast 20 % weniger als im Landesdurchschnitt bei den verfügbaren Einkommen !

NRW: Verfügbares Einkommen je Einwohner im Schnitt bei 22 263 Euro

Im Jahr 2017 verfügte jeder Einwohner in Nordrhein-Westfalen rein rechnerisch über ein durchschnittliches Jahreseinkommen von 22 263 Euro.

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2017 verfügte jeder Einwohner in
Nordrhein-Westfalen rein rechnerisch über ein durchschnittliches
Jahreseinkommen von 22 263 Euro. Wie Information und Technik
Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 713 Euro
mehr als ein Jahr zuvor. Mit 39 062 Euro wies Attendorn im Kreis Olpe das
höchste verfügbare Einkommen je Einwohner aller 396 Städte und Gemeinden
in NRW auf. Schalksmühle im Märkischen Kreis (37 002 Euro) und Meerbusch
im Rhein-Kreis Neuss (33 719 Euro) folgten auf den Plätzen zwei und drei.
Am unteren Ende der Skala rangierten Kranenburg im Kreis Kleve
(16 684 Euro) und Gelsenkirchen (16 312 Euro).

Insgesamt belief sich das verfügbare Einkommen 2017 in Nordrhein-Westfalen
auf rund 398,2 Milliarden Euro. Von allen Städten und Gemeinden des Landes
wiesen die Städte Köln (24,1 Milliarden Euro) und Düsseldorf
(15,9 Milliarden Euro) die höchsten Einkommenssummen auf. Damit verfügte
jeder Einwohner Kölns statistisch gesehen über 22 319 Euro (etwa so viel
wie im Landesdurchschnitt). In der Landeshauptstadt lag das verfügbare
Einkommen durchschnittlich bei 24 883 Euro.

Die höchsten Zuwächse beim verfügbaren Einkommen im Vergleich zum Vorjahr
ermittelten die Statistiker für Straelen (+7,5 Prozent) und Geldern
(+5,5 Prozent); beide liegen im Kreis Kleve. Die geringsten Zuwächse aller
Städte und Gemeinden des Landes erzielten Altena im Märkischen Kreis
(+2,7 Prozent) und Gelsenkirchen (+2,4 Prozent).

Unter dem verfügbaren Einkommen verstehen die Statistiker die
Einkommenssumme (Arbeitnehmerentgelt und Einkommen aus selbstständiger
Arbeit und Vermögen), die den privaten Haushalten nach der sog.
Einkommensumverteilung, also abzüglich Steuern und Sozialabgaben und
zuzüglich empfangener Sozialleistungen, durchschnittlich für Konsum- und
Sparzwecke zur Verfügung steht. Es ist als Indikator für die finanziellen
Verhältnisse der Bevölkerung der Gemeinden zu verstehen und ermöglicht
mittelbar Aussagen zur lokalen Kaufkraft, wobei die regionale
Preisentwicklung unberücksichtigt bleibt. (IT.NRW)

(255 / 19) Düsseldorf, den 20. September 2019

Weitere Informationen:
Kartogramm zum verfügbaren Einkommen je Einwohner im Jahr 2017
https://www.it.nrw/atom/8207/direct

Primäreinkommen und verfügbares Einkommen der privaten Haushalte in NRW 2017 (Gemeindeergebnisse)
https://www.it.nrw/atom/8210/direct

teilen mit …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

− 5 = 2