Daten zum Herner Arbeitsmarkt: 16,8 % der Vollzeitbeschäftigten im Niedriglohn – seit 2008 8% weniger Vollzeitstellen

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten DIE LINKE zum Thema „Niedriglöhne in der Bundesrepublik Deutschland“ beinhaltet auch wichtige Zahlen für  Herne:

Entwicklung der Anzahl der Zweit- und Mehrfachjobber in der geringfügigen Beschäftigung

31.12.2003     1.482

31.12.2009     2.326

31.12.2019     2.999

D.h. von 2003 bis 2019 stieg die Anzahl der Nebenjobber in Herne um 102,4 Prozent !

In den Jahren von 2009 bis 2019 stieg die Anzahl der Nebenjobber in Herne um 28,9 Prozent !

Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigten

Die Anzahl der sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigten verringerte sich vom 31.12.1999 bis zum 31.12.2019 von 31.397 auf 29.882 Vollzeitbeschäftigte. Das bedeutet bei dieser langfristigen Betrachtung eine Verringung um 4,8 Prozent, trotz der guten langanhaltenen Konjunktur nach 2008. Per 31.12.2008 verzeichnete Herne mit 32.480 Vollzeitbeschäftigten das Jahr mit den meisten Vollzeitbeschäftigten.

Bezogen auf dieses Datum verlor Herne bis zum Jahresende 2019 rund 2.600 Vollzeitbeschäftigte oder rund 8 Prozent, wie gesagt, trotz der guten langanhaltenden Konjunktur nach der Finanzkrise.

Entwicklung der Vollzeitbeschäftigten im Niedriglohnbereich

Zum 31.12.2019 arbeiteten in Herne 16,8 Prozent aller Vollzeitbeschäftigten im Niedriglohnbereich (weniger als 2.267 Euro Brutto) oder 4.765 Vollzeitbeschäftigte. Zum 31.12.1999 zählte die Stadt 4.062 Vollzeitbeschäftigte oder 13,8 Prozent aller Vollbeschäftigten (weniger als 1.551 Euro Brutto). Das entspricht einer Zunahme in den vergangenen 20 Jahren um 17,3 Prozent.

 

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