Rentenversicherung veröffentlicht Zahlen zu den „Neurenten“ 2017: Bundesdurchschnitt Männer 1.048 Euro, Frauen 715 Euro ( vor Steuern)

Durchnittliche Rentenzahlbeträge in Herne 2016:
Männer    1.120 Euro (vor Steuern)
Frauen        576 Euro (vor Steuern)

(Quelle: Bundesregierung, Anfrage Fraktion Bündnis90-Die Grünen)

Wo und für wen die Neurenten am „höchsten“ sind (vor Steuern !!!)

12.10.2018 – Die Rentenversicherung hat für 2017 die Rentenneuzugänge getrennt nach Bundesländern, Rentenart und Geschlecht aufgeschlüsselt. Demnach erhalten Männer höhere Bezüge als Frauen. Männliche Neurentner bekommen in Baden-Württemberg am meisten und in West-Berlin am wenigsten. Die weiblichen Senioren liegen in Ost-Berlin an der Spitze und im Saarland ganz hinten, hier sind die regionalen Unterschiede besonders groß.

Die Deutsche Rentenversicherung Bund hat jetzt für 2017 die Rentenneuzugänge getrennt nach Bundesländern, Rentenart und Geschlecht aufgeschlüsselt. Dabei wurden die monatlichen Zahlbeträge nach Abzug der Kranken- und Pflegeversicherungs-Beiträge genannt.

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Jobcenter Herne: Sanktionen für unter 25-Jährige 40% über dem Bundesdurchschnitt, 63% höher als in der Stadt Bochum

Diese von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlichten Zahlen für den Monat Juni 2018 verdeutlichen, dass hier in Herne wesentlich stärker sanktioniert wird, sprich Leistungen gekürzt werden, im Vergleich zum Bundesgebiet und zur Nachbarstadt Bochum. Wenn die Kürzungen durch Sanktionen in Euro betrachtet werden, liegen die Kürzungsbeträge in der Stadt Herne um über 27% über denen der Stadt Bochum. Bei den unter 25 Jahre alten Menschen sieht es noch krasser aus: der durchschnittliche Kürzungsbetrag in Herne liegt bei 179,54 Euro, in Bochum bei 110,12 Euro (bundesweit 128 Euro). D.h. der durchschnittliche Kürzungsbetrag liegt in Herne rund 63% über dem der Stadt Bochum und über 40% über dem Bundesdurchschnitt für diese Altersgruppe.
Nach der Stadt Mühlheim a.d.R. weist Herne im Ruhrgebiet den höchsten Betrag an Leistungskürzungen für unter 25-Jährige auf.

 

zusammengestellt: Norbert Kozicki, Dipl.Soz.Wiss.

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2019: Änderungen für Arbeitnehmer und Versicherte

Das ändert sich 2019 für Arbeitnehmer und Versicherte

Stand: 4. Oktober 2018

Am 1. Januar 2019 treten neue Gesetze und Regelungen in Kraft. Der Mindestlohn steigt, es gibt Neuerungen bei der Rente und endlich zahlen die Arbeitgeber wieder den gleichen Anteil für den Beitrag zur Gesetzlichen Krankenversicherung. Was ändert sich noch für Arbeitnehmerinnen, Arbeitnehmer und Versicherte? Eine Übersicht.

2019 Jahrezahl

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Studie: Trotz Riesenbedarfs von 60.000 Stellen wurden zwischen 2002 und 2007 über 33.000 Pflegestellen weggekürzt !

 

08.10.2018

Studie: In Krankenhäusern fehlen rund 100.000 Pflege-Stellen
Gesetzesvorschläge des Gesundheitsministeriums greifen zu kurz
Im Pflegedienst deutscher Krankenhäuser fehlen schätzungsweise gut 100.000 Vollzeitstellen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue, von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Expertise. Zwei geplante Gesetzesregelungen aus dem Haus von Gesundheitsminister Jens Spahn sollen nun für „ausreichend“ Pflegepersonal sorgen. Die vorliegenden Entwürfe des Bundesgesundheitsministeriums werden die große Personallücke aber nicht schließen, zeigt die Studie von Prof Dr. Michael Simon, Pflegeexperte von der Hochschule Hannover.*

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Durchschnittliche Bruttomonatsentgelte von Vollzeitbeschäftigten

Die neuesten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit

Aktuelle Zahlen für Herne (Stand Juni 2018):

Personen in Bedarfsgemeinschaften (SGBII):     24.356

Kinder unter 15 Jahre:                                     6.322

Kinder unter 18 Jahre:                                     7.915

Das entspricht einem Anteil von 32,5% aller Personen in BG.

Junge Menschen bis 25 Jahre:                          10.442

Das entspricht einem Anteil von 42,9% aller Personen in BG.

6,77 Millionen Menschen leben von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen

Rund 2,32 Millionen Arbeitslose gab es im Juli 2018. Doch mit knapp 6,77 Millionen lebten nahezu dreimal so viele Menschen in Deutschland von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen, darunter über zwei Millionen Kinder und Jugendliche. Denn nur ein Teil derer, die staatliche Unterstützung benötigen, gilt auch als arbeitslos im Sinne der Statistik.

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Schule heute: Stress, wenig Freizeit, Belastung der Familie, Unwohlsein, keine Vorbereitung aufs Leben, Schlaflosigkeit, Angst und Überforderung

Die Schülervertretung der Erich-Fried-Gesamtschule Herne hat Mitschüler aus ganz NRW gefragt: Wie geht es euch eigentlich? Die Ergebnisse erschrecken. In einer Petition an den Landtag fordert sie ein Umdenken in der Schulpolitik.
Nächste Woche präsentieren die Schülerinnen und Schüler ihre Umfrageergebnisse.  Die zentrale Forderung: ein Umdenken in der Schulpolitik.

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Entwicklung der Arbeitslosenquoten und der Armutsgefährdungsquoten: Immer weniger Arbeitslose , immer mehr Arme

Zunahme der Armutsgefährdungsquoten von 2007 bis 2017 in den großen Ruhrgebietsstädten:
Dortmund   3,8 %
Duisburg     7,2%
Essen          9,0%
Entwicklung in den Raumordnungsregionen in NRW (gemessen am Bundesmedian): Herne gehört zur Region Bochum / Hagen
2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017
Nordrhein-Westfalen
Aachen 16,8 17,0 16,8 17,6 16,6 17,9 19,7 18,6 16,9 18,8
Arnsberg 12,2 13,2 13,2 14,1 13,9 12,8 13,8 13,7 16,0 15,7
Bielefeld 14,0 14,7 15,8 15,4 14,6 15,6 15,7 16,6 16,5 16,6
Bochum/ Hagen 17,0 16,5 17,1 17,2 16,6 18,7 18,7 19,4 21,9 22,5
Bonn 12,2 11,7 11,5 12,5 13,5 14,5 13,4 13,5 15,1 15,1
Dortmund 18,2 19,9 19,7 21,0 22,1 21,4 22,0 22,0 22,2 21,4
Duisburg/ Essen 14,8 16,6 16,0 17,9 18,1 18,9 19,3 19,6 19,3 21,4
Düsseldorf 13,7 14,4 14,2 15,9 15,5 16,3 16,9 17,6 16,7 17,7
Emscher-Lippe 17,3 17,4 18,3 19,5 19,5 21,1 21,1 20,4 21,3 24,6
Köln 14,0 14,7 15,1 16,3 16,4 17,5 16,3 16,2 17,4 17,5
Münster 12,2 12,4 12,4 12,9 13,6 14,6 15,1 14,6 15,2 15,0
Paderborn 15,5 14,0 15,4 16,7 14,5 14,2 17,3 15,1 16,3 17,9
Siegen 12,8 14,1 14,2 14,1 14,8 13,1 14,6 14,4 14,2 16,6

Arbeitslosenquoten und Armutsgefährdungsquoten 2007 und 2017 in den 14 Großstädten

(BIAJ) Ein Blick auf die amtlichen Arbeitslosenquoten (gemessen an allen zivilen Erwerbspersonen) und die amtlichen Armutsgefährdungsquoten (gemessen am Bundesmedian)1 in den 14 Großstädten (mit einem Bevölkerungsstand von über 400.000 ohne die Region Hannover) in den Jahren 2007 und 2017 (dem aktuellsten Berichtsjahr mit Daten zur Armutsgefährdung) zeigt bei zunächst getrennter Betrachtung der beiden Berichtsjahre:

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Ausbildungsmarkt in Herne: Doppelt so viele BewerberInnen wie freie Ausbildungsplätze

Herner Bündnis für Arbeit (Quelle: Hallo Herne)

Das Herner Bündnis für Arbeit ragte im Rathaus Herne.
Das Herner Bündnis für Arbeit tagte im Rathaus Herne. Foto: Frank Dieper, Stadt Herne

Seit 2015 arbeiten Herner Träger und Institutionen rund um Ausbildung und Arbeitsmarkt zusammen. In diesem Jahr konnte Herne entgegen dem landesweiten Trend mehr neue Ausbildungsverträge verzeichnen. Allerdings fehlen nach wie vor Ausbildungsstellen für junge Menschen. „Wir wollen den Arbeitsmarkt nicht dem Zufall überlassen“, erklärte Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda am Mittwoch (26.9.2018) bei der Tagung des Herner Bündnis für Arbeit. Besonders in der Gesundheits- und Pflegebranche wird es in Herne bald mehr Bedarf an Fachkräften geben. Elf Bauprojekte für ältere Menschen stünden an, für diese Wohn- und Pflegeeinrichtungen werde bald Personal gebraucht, rechnete Dr. Dudda vor.

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