Bündnis für die Kindergrundsicherung immer breiter – Grünes Konzept für eine Kindergrundsicherung

Kinderarmut

Faire Chancen für jedes Kind – Grünes Konzept für eine Kindergrundsicherung

Annalena Baerbock und Katrin Göring-Eckardt in der Bundespressekonferenz
Jedes fünfte Kind in Deutschland lebt in Armut. Es wird Zeit, dass sich das ändert. Darum brauchen wir die Kindergrundsicherung – für alle, fair und unkompliziert.

Jedes fünfte Kind in Deutschland lebt in Armut. Diese Zahl ist aktuell, erschreckend – und sie hat sich seit vielen Jahren nicht geändert. Vor allem bei Alleinerziehenden oder Geringverdienenden mit Kindern reicht das Geld oft hinten und vorne nicht.

Bei zahlreichen Familien kommen Leistungen wie der Kinderzuschlag gar nicht erst an. Kinderarmut ist ein nicht hinnehmbarer Zustand in einem so reichen Land wie Deutschland. Armut grenzt von Vielem aus, was ein gutes Aufwachsen zusammen mit Gleichaltrigen ausmacht. Und: Armut macht Zukunftschancen kaputt. Es ist zutiefst ungerecht, wenn die Herkunft über die Zukunft entscheidet und nicht das, was in einem steckt.

Darum genügen im Kampf gegen Kinderarmut keine Schmalspurlösungen. Es braucht endlich eine eigenständige Kindergrundsicherung, die allen Kindern Unterstützung und Teilhabe garantiert, egal wie hoch das Einkommen ihrer Eltern ist.

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Zahl der sachgrundlosen Befristungen 2018 deutlich angestiegen – in NRW die meisten sachgrundlosen Befristungen

Die Zahl der sachgrundlosen Befristungen ist 2018 deutlich gestiegen – um rund 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Die Zahl der sachgrundlosen Befristungen ist 2018 deutlich gestiegen – um rund 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Quelle: Philipp Strobel/dpa

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Jeder Zweite der 2,4 Millionen Arbeitslose ohne Berufsabschluss

Mismatch am Arbeitsmarkt: Viele Helfer, wenige Fachkräfte

Mehr als jeder Zweite der 2,4 Millionen Arbeitslose hat keinen Berufsabschluss. Für rund 1,1 Millionen Arbeitslose kommt daher nur eine Arbeitsstelle auf Helferniveau in Frage. Das ist ein Problem für geringqualifizierte Arbeitslose: Auf jede offene Stelle im Helferbereich kommen rechnerisch acht Arbeitslose.

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Erhebliche Reduzierung der geförderten Beschäftigungsverhältnisse im Bereich der „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ im Jahr 2019

„Teilhabe am Arbeitsmarkt“ im Vorjahresvergleich: Geförderte Beschäftigungsverhältnisse und Ausgaben bis Mai 2019

(BIAJ) Im Mai 2019, vierzehn Monate nach Unterzeichnung des Koalitionsvertrages zwischen CDU, CSU und SPD am 12. März 2018, wurden von allen 406 Jobcentern zusammen insgesamt 14.267 Beschäftigungsverhältnisse gemäß § 16i SGB II („Teilhabe am Arbeitsmarkt“) gefördert. Dies waren noch immer 1.523 (9,6 Prozent) weniger als die ein Jahr zuvor (im Mai 2018) im Rahmen des BundesprogrammsSoziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ von 195 Jobcentern geförderten 15.790 Beschäftigungsverhältnisse.

Für dieTeilhabe am Arbeitsmarkt“ (§ 16i SGB II) gaben die Jobcenter gE* in den ersten fünf Monaten 2019 insgesamt 39,407 Millionen Euro aus, davon 28,687 Millionen Euro aus den Haushaltsmitteln der Jobcenter gE für „SGB-II-Eingliederungsleistungen“ und 10,720 Millionen Euro aus dem sogenannten Passiv-Aktiv-Transfer. Zum Vergleich: In den ersten fünf Monaten des Vorjahres (2018) wurde von den Jobcentern gE doppelt so viel für das BundesprogrammSoziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ ausgegeben, insgesamt 58,003 Millionen Euro.

Zu weiteren Informationen über die geförderten Beschäftigungsverhältnisse (Jobcenter insgesamt) und Ausgaben für Maßnahmen nach dem § 16i SGB II („Teilhabe am Arbeitsmarkt„) in den Ländern (Ausgaben nur Jobcenter gE) im Vergleich mit dem Vorjahr (Bundesprogramm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“) siehe die BIAJ-Materialien vom 06. Juni 2019: Download_BIAJ20190606 (PDF: drei Seiten)

* „gemeinsame Einrichtungen“ von Kommunen und Bundesagentur für Arbeit (Agenturen für Arbeit); entsprechende Daten für die 104 Jobcenter zkT („zugelassene kommnale Träger“) sind dem BIAJ bisher nicht bekannt.

Integration in Arbeit: Nicht einmal jede zweite Arbeitsaufnahme beendet Hartz-IV-Bezug

Integration in Arbeit: Nicht einmal jede zweite Arbeitsaufnahme beendet Hartz-IV-Bezug

Im Jahr 2018 gelang erneut mehr Hartz-IV-Beziehern die Integration in den Arbeitsmarkt. Dies geht aus der Integrationsquote der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervor. Doch nicht einmal die Hälfte der Arbeitsaufnahmen führt dazu, dass der Leistungsbezug beendet wird.

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Soziale Situation von Alleinerziehenden – Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke

Deutscher Bundestag

Drucksache19/1056119. Wahlperiode03.06.2019

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Katrin Werner, Dr. Petra Sitte, Doris Achelwilm, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE. – Drucksache 19/9964 –

Soziale Situation von Alleinerziehenden

Vorbemerkung der Fragesteller (Auszug)

Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes 2017 leben in der Bundesrepublik Deutschland rund 2,6 Millionen Familien mit einem alleinerziehenden Eltern-teil. Während der Anteil von Familien mit Kindern an allen Haushalten insge-samt rückläufig ist, steigt die Zahl der Alleinerziehenden kontinuierlich an (vgl. hierzu www.destatis.de/DE/Presse/Pressekonferenzen/2018/Alleinerziehende/ pressebroschuere-alleinerziehende.pdf?__blob=publicationFile&v=3 S. 7). Mittlerweile sind rund 20 Prozent aller Familien Einelternfamilien, wobei deut-liche regionale und geschlechtsspezifische Unterschiede bestehen. Beispiels-weise beträgt der Anteil der Einelternfamilien in Ostdeutschland ca. 25 Prozent, im Westen hingegen nur 17 Prozent (vgl. ebd.: 9). Frauen sind bei den Allein-erziehenden nach wie vor stark überrepräsentiert (ca. 88 Prozent), während al-leinerziehende Väter mit 12 Prozent eher eine Ausnahme bilden (vgl. ebd.: 13)….

Eine Auswertung der Antwort wird noch folgen.

 

Die Antwort der Bundesregierung auf die Anfrage findet man/frau hier:

https://dipbt.bundestag.de/doc/btd/19/105/1910561.pdf

Ende 2018 gab es bundesweit 1.952.738 Kinder unter 18 Jahren in Hartz IV-Bedarfsgemeinschaften. Im Dezember 2013 waren es noch 1.886.472.

Internationaler Kindertag: Kinderarmut endlich den Kampf ansagen

Nachricht von Sabine Zimmermann,

Jedes siebte Kind lebt bundesweit in einer Hartz IV-Bedarfsgemeinschaft. In Bremen fast jedes dritte. Dies geht aus Daten der Bundesagentur für Arbeit hervor, die Sabine Zimmermann anlässlich des Internationalen Kindertages ausgewertet hat.

Ende 2018 gab es bundesweit 1.952.738 Kinder unter 18 Jahren in Hartz IV-Bedarfsgemeinschaften. Im Dezember 2013 waren es noch 1.886.472. In einer Alleinerziehenden-Bedarfsgemeinschaf lebten im Dezember 2018 886.823 Kinder unter 18 Jahren.

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Ökonomen vom DIW fordern Aufwertung der Renten für Langversicherte – ansonsten handzahme Forderung

Höheres Einkommen, längeres Leben – und viel mehr Rente

In den Industriestaaten erhöht sich seit mehr als 150 Jahren alle zehn Jahre die Lebenserwartung um etwa 2,5 Jahre.
  • Menschen mit geringeren Einkommen leben meist kürzer als Besserverdiener und können so von ihren eingezahlten Beiträgen weniger lang profitieren.
  • Dies zeigt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, die an diesem Mittwoch veröffentlicht wird.
  • Der Untersuchung zufolge zeigt sich das Rentensystem „gegenüber Arbeitnehmern mit höheren Lebenslohneinkommen großzügiger.“

 

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