Die Regionen mit der höchsten Armutsquote nach Kaufkraft liegen allesamt im Westen: u.a. Bochum/Herne, Dortmund, Gelsenkirchen !

Heutige (21.08.2019) Berichterstattung im Spiegel übers Ruhrgebiet

Regionale Auswertung

Wo die armen Deutschen leben

Die Einkommen in Ost- und Westdeutschland klaffen auseinander, die Lebenshaltungskosten aber auch. Wer ist also wirklich arm – gemessen an seinem Wohnort? Eine Studie gibt Antworten.

Von Matthias Kaufmann und Guido Grigat (Grafik) Spiegel

DPA

Bremerhaven: Hohes Armutsrisiko an der Nordseeküste

Mittwoch, 21.08.2019   12:17 Uhr

Im Westen wird gut verdient, im Osten sind die Gehälter mau. Das gilt, 30 Jahre nach dem Fall der Mauer, als Gewissheit – Ausnahmen bestätigen die Regel.

Aber stimmt das? Und was bedeutet es konkret für den Alltag der Menschen? Schließlich unterscheiden sich die frühere DDR und die Alt-BRD auch bei den Verbraucherpreisen, den Lebenshaltungskosten, den Mieten.

Wie wirkt sich das aus? Werden Gehaltsunterschiede dadurch ausgeglichen, wenigstens abgemildert? Oder, umgekehrt, verschärft?

In einer neuen Studie, die dem SPIEGEL vorliegt, gibt das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) in Köln Antworten.

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Mehr als jede zweite Eingliederungsvereinbarung im Hartz-IV-System ist fehlerhaft: Werden hieraus Sanktionstatbestände abgeleitet ?

Kritik vom Bundesrechnungshof: Mehr als jede zweite Eingliederungsvereinbarung ist fehlerhaft

Erneut hat eine Überprüfung des Bundesrechnungshofs massive qualitative Mängel an den Eingliederungsvereinbarungen im Hartz-IV-System festgestellt. Diese seien häufig fehlerhaft und enthalten schwammige Formulierungen. Da der Missstand bereits seit Jahren besteht, stellt der Bundesrechnungshof nun die Sinnhaftigkeit der flächendeckenden Abschlüsse von Eingliederungsvereinbarungen infrage.

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Finanzielle Lücke zwischen Hartz-IV-Regelbedarf und der Armutsgefährdungsschwelle immer größer !

Details

(BIAJ) Die absolute und relative rechnerische Lücke zwischen Regelbedarf (Hartz IV) (ohne Kosten der Unterkunft und Heizung) und Armutsgefährdungsschwelle ist auch 2018 weiter gewachsen. (siehe Abbildung im PDF-Download) In den BIAJ-Materialien vom 20. August 2019 ist dargestellt, wie sich die absolute und relative Lücke zwischen Regelbedarf in der „Regelbedarfsstufe 1“ und Armutsgefährdungsschwelle von 2006 bis 2018 entwickelt hat. Bei einem unveränderten relativen Abstand des Regelbedarfs von der Armutsgefährdungsschwelle auf dem Niveau des Jahres 2006 hätte der Regelbedarf in der „Regelbedarfsstufe 1“ bis 2018 rechnerisch auf 479 Euro statt lediglich auf 416 Euro steigen müssen. Die wachsende absolute und relative Lücke zwischen Regelbedarf und Armutsgefährdungsschwelle fördert die Armut (bzw. amtlich, die Armutsgefährdung).
Die gesamten BIAJ-Materialien vom 20. August 2019 finden Sie hier: Download_BIAJ20190820 (PDF: eine Seite)

Inanspruchnahme von „Grundsicherung“: Anstieg in NRW um 82 % in den vergangenen 13 Jahren

„Grundsicherung“nach SGB XII

Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung

Empfänger-Quoten [1] 2005 – 2018

Quelle: Portal Sozialpolitik

Berlin, August 2019 | Im Dezember 2016 erhielten bundesweit 1.078.521 Personen Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (EM) nach SGB XII (Kapitel 4). Bezogen auf die erwachsene Wohnbevölkerung entsprach dies einer Grundsicherungsquote von 1,55 Prozent. Zum Zeitpunkt der Integration des Grundsicherungsgesetzes (GSiG) von 2003 in das SGB XII im Jahr 2005 betrug die Quote 0,93 Prozent.

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6,9 Milliarden Euro Vermögenswerte vererbt – 5 Milliarden Euro Vermögenswerte verschenkt – in NRW

2018 zahlten Erben in NRW 921 Millionen Euro Erbschaftssteuer bei einem Vermögenswert von 6,9 Milliarden Euro .

Versteuerung der Erbschaften:  13,4 Prozent – darüber würde sich jeder ArbeitnehmerIn freuen !

 

Die nordrhein-westfälischen Finanzämter erteilten im Jahr 2018
Erbschaftsteuerbescheide zu 25 457 steuerrelevanten „Erwerben von Todes
wegen“ mit einem Vermögenswert von insgesamt 6,9 Milliarden Euro.

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„Bis 5 % gesicherte Rendite pro Jahr / Staatliche Absicherung gem. SGB XI. 20 Jahre garantierte Mieteinahmen + Verlängerungsoption. Börsen- und finanzkrisenunabhängig. Sicherheit durch renommierte, etablierte Betreiber.«

Vom menschlichen Pflege- und renditesuchenden Anlagenotstand

Die Altenpflege als Objekt für Private-Equity-Unternehmen und Immobilieninvestoren

„Im Grunde suchen alle nach dem gleichen Produkt: Neubauten mit 80 bis 120 Pflegeplätzen. Entsprechend hart wird der Markt umkämpft.“ (Marc-Philipp Martins Kuenzel)

»Der Immobilienkonzern verdient zwar weiterhin gut. Doch auch wegen des Mietendeckels sucht die Deutsche Wohnen nach neuen Erlösquellen – etwa Pflegeheime.« Das kann man dem Artikel Deutsche Wohnen will mit Pflegeheimen Geld verdienen entnehmen. Das ist eine der vielen Meldungen, nach denen sich der mittlerweile weit verbreitete Eindruck verfestigen muss, dass man mit Pflegeheimen irgendwie gute Geschäfte machen kann. Gleichzeitig kann man den zahlreichen Berichten über einen personellen (und menschlichen) Pflegenotstand sowie fehlende oder wenn vorhanden, dann zunehmend unbezahlbare Pflegeheimplätze nicht entkommen, wenn man halbwegs mit offenen Augen durch die Medienlandschaft oder bei sich vor Ort wandert.

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Jobcenter Herne: Spitze im Ruhrgebiet in der durchschnittlichen Höhe der Kürzungen durch Sanktionen bei jungen Menschen

Zur Handhabung von Sanktionen im Bereich des Jobcenters Herne – Zahlen der Bundesagentur für Arbeit sprechen eine deutliche Sprache.

Jobcenter Herne: Spitze im Ruhrgebiet in der durchschnittlichen Höhe der Kürzungen durch Sanktionen bei jungen Menschen

 

„Die Höhe einer Sanktion wird prozentual am Regelbedarf ermittelt; in der Regel 30 %, bei Meldeversäumnissen 10 % des Regelbedarfs. Sanktionen mindern das Arbeitslosengeld II, also den Regelbedarf Alg II, Mehrbedarfe, laufende Kosten der Unterkunft sowie bis Ende 2010 den Zuschlag nach Bezug von Alg. Bei wiederholter Pflichtverletzung kann das Arbeitslosengeld II vollständig entfallen. Die Leistungskürzung durch Sanktionen wird statistisch als Gesamtbetrag aller zum Stichtag wirksamen Sanktionen der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten dargestellt. Dabei kann danach differenziert werden, wie stark die einzelnen Leistungsarten von der Leistungskürzung durch Sanktionierung betroffen sind.“

(Bundesagentur für Arbeit: Methodische Hinweise in der entsprechenden statistischen Darstellung)

Jetzt liegen die neuen Zahlen für die Leistungskürzungen im Monat April 2019 durch Sanktionen gegenüber erwerbsfähigen Leistungsberechtigten (ELB) im Bereich des SGB-II/Hartz-IV vor.

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Im Jahr 2018 standen in Nordrhein-Westfalen 1,7 Millionen Erwerbstätige in ihrer Haupttätigkeit in einem atypischen Beschäftigungsverhältnis.

Herne: mehr als ein Viertel der Kernerwerbsbeschäftigten atypisch beschäftigt: 16.000 Menschen (10.000 Frauen/6.000 Männer)

 

In den zehn kreisfreien Städten des Ruhrgebietes (mit Kreis Recklinghausen) rund 354.000 atypisch Beschäftigte

Ein Fünftel der Kernerwerbstätigen in NRW stand 2018 in einem atypischen Beschäftigungsverhältnis

Im Jahr 2018 standen in Nordrhein-Westfalen 1,7 Millionen Erwerbstätige in ihrer Haupttätigkeit in einem atypischen Beschäftigungsverhältnis.

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Kinderarmut: Stadt Herne hat bis heute die Internetseite über die neuen Leistungen des Bildungs- und Teilhabepaket nicht aktualisiert !

15. August 2019

Stichwort: Armut von Kindern und Jugendlichen in Herne

Stadt Herne hat bis heute die Internetseite über die neuen Leistungen des Bildungs- und Teilhabepaket nicht aktualisiert !

 

Und hier findet man die bis heute (15.August 2019) geschaltete Internetseite der Stadt Herne:

https://www.herne.de/Familie-und-Bildung/Projekte-und-F%C3%B6rderungen/Bildungs-und-Teilhabepaket/

Bei weiterem Suchen findet man unter „allgemeine Meldungen der Stadt“ die neuen Leistungen seit dem 1. August 2019 nach dem neuen „Starke-Familien-Gesetz“.

https://www.herne.de/Meldungen/News-Detailansicht_99969.html

So etwas ist keine „bürgernahe“ Information. Der Fachbereich Soziales der Stadt Herne macht offensichtlich seine Hausaufgaben nicht aufgabengerecht.

Zur Erinnerung: die Teilhabequote in Herne an diesem Förderprogramm zur Garantie des soziokulturellen Existenzminimums von Kindern und Jugendlichen beträgt nur skandalöse 11,6 Prozent !

gez. Norbert Kozicki ( stellvertretender Landesvorsitzender des Progressiven Eltern- und ErzieherInnenverbandes Nordrhein-Westfalen )

 

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