Erneut hohe Zahl abgeschulter Kinder in Herne – mit fatalen Folgen

Pressemitteilung der GEW- Herne

Erneut hohe Zahl abgeschulter Kinder in Herne – mit fatalen Folgen

 

Die von der GEW Herne zum Ende des Schuljahres befürchteten erneut hohen Zahlen von „abgeschulten“ Kindern (darunter auch viele Seiteneinsteiger*innen), also von Kindern, die Schulen des gegliederten Systems, also Gymnasien und Realschulen, verlassen müssen, sind nun da – mit fatalen Folgen.

Nachdem in Herne im vergangenen Sommer bereits ca. 180 Schüler*innen v.a. die Realschulen und Gymnasien in Herne verließen und größtenteils von Gesamtschulen aufgenommen wurden, ist es in diesem Jahr erneut zu hohe Zahlen derlei „Abschulungen“ gekommen. Im vergangenen Jahr führte dies bereits zu gravierenden Problemen, auf die die GEW Herne hingewiesen hatte und die sie jetzt erneut in den Fokus stellt.

In der Logik des gegliederten Schulsystems sollen Kinder eine für sie „passende“ Schulform besuchen, die in Form der Hauptschulen „eine grundlegende allgemeine Bildung“, in Form der Realschulen „eine erweiterte allgemeine Bildung“ und in Form der Gymnasien „eine vertiefte allgemeine Bildung“ vermitteln soll.

Für die hohe Zahl der Kinder, die nun die Schulen verlassen mussten, stand in Aussicht, dass sie den Schulabschluss der entsprechenden Schulform nicht schaffen würden und ihn daher an einer anderen Schulform erwerben sollen.

Aus der Sicht der GEW Herne ergeben diese Aspekte eine schließlich fatale Gesamtlage an verschiedenen Stellen:

(Und hier die vollständige Stellungnahme der GEW Herne)

https://static.halloruhrpott.de/pdf/84320edfc2beace5ec0b9569544fb9b9.pdf

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