Entwicklung der Armutsgefährdungsquoten in den Raumordnungsregionen Deutschlands-Region mit Herne Anstieg seit 2007 um 40,6%-Fast jeder vierte Einwohner im Bereich der Armutsgefährdung

Entwicklung der Armutsgefährdungsquoten in den Raumordnungsregionen Deutschlands

Region mit Herne Anstieg seit 2007 um 40,6%

Fast jeder vierte Einwohner im Bereich der Armutsgefährdung

 

Die Stadt Herne gehört zu der Raumordnungsregion Bochum-Hagen mit den Kreisen Ennepe-Ruhr und dem Märkischen Kreis. Dieser räumliche Zuschnitt dieser Raumordnungsregion mit Kernstädten des Ruhrgebiets mit dem Märkischen Kreis nivelliert die Armutsquote für die beiden Kernstädte des Ruhrgebietes Bochum und Herne.

Die Raumordnungsregion Bochum-Hagen mit der Stadt Herne ist im Jahre 2017 die fünftärmste Raumordnungsregion Deutschlands nach den Berechnungen des Bremer Instituts für Arbeitsmarkforschung und Jugendberufshilfe. Im Vorjahr rangierte diese Raumordnungsregion auf Platz 8 der 96 untersuchten Raumordnungsregionen.

Damit stieg von 2007 bis 2017  (16%  –  22,5%) die Armutsgefährdungsquote in der Raumordnungsregion Bochum, Hagen, Herne, Ennepe-Ruhr-Kreis und Märkischer Kreis um 40,6% .

(Quelle: Bremer Institut für Arbeitsmarkforschung und Jugendberufshilfe)

 

(BIAJ) Stimmt das? Höchste „Armutsgefährdungsquote“ in der Stadt Bremerhaven? Die diversen Meldungen (7./8. November 2018 u.a. „Bremerhaven: Höchstes Armutsrisiko Deutschlands“) über die amtlichen „Armutsgefährdungsquoten“ 2017 (Mikrozensus: Amtliche Sozialberichterstattung; IT.NRW) mit Bremerhaven auf Rang 1 im Negativ-Ranking treffen nur im Vergleich der „Raumordnungsregionen“ (ROR) in den 14 Ländern ohne Niedersachsen und Bremen und der sog. Anpassungsschichten in den Ländern Niedersachsen und Bremen zu.
Betrachtet man ergänzend die entsprechenden „Armutsgefährdungsquoten“ in den Großstädten, die Teil einer Raumordnungsregion sind, so ergibt sich für 2017:
Die „Amutsgefährungsquote“ in der Stadt Duisburg liegt in 2017 mit 29,4 Prozent über der berichteten „Armutsgefährdungsquote“in der Stadt Bremerhaven (28,4 Prozent).
Anmerkung: Vermutlich lag in 2017 auch die „Armutsgefährdungsquote“ in der Stadt Gelsenkirchen (als Teil der ROR Emscher-Lippe der Kreis mit der höchten SGB-II-Quote/Hartz IV in der Bundesrepublik Deutschland) über der „Armutsgefährdungsquote“ in der Stadt Bremerhaven.
Siehe zu den „Armutsgefährdungsquoten“ 2008 bis 2017 zu allen Raumordnungsregionen/Anpassungsschichten und allen 15 Großstädten die BIAJ-Tabelle vom 08. November 2018: Download_BIAJ20181108.

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