Schuljahresbeginn 2019/2020: LehrerInnen-Mangel auch in Herne – Unterrichtsausfall vorprogrammiert

Schuljahresbeginn 2019/2020

LehrerInnen-Mangel auch in Herne

Unterrichtsausfall vorprogrammiert

 

Wenn am Mittwoch die Schule in Herne beginnt, werden in Herne nach der letzten Bekanntmachung der Bezirksregierung Arnsberg insgesamt 39 LehrerInnen-Stellen unbesetzt bleiben. Von den 110 zur Verfügung stehenden Stellen konnten nur 71 besetzt werden. Die meisten nicht besetzten LehrerInnen-Stellen verzeichnen die Herner Grundschulen mit 20 unbesetzten Stellen. Von den insgesamt 43 ausgeschriebenen Stellen konnten in Herne 23 Stellen besetzt werden. Das macht eine Besetzungsquote im Grundschulbereich von 53,5 Prozent aus. Die Besetzungsquote für den Regierungsbezirk Arnsberg liegt bei 62,6 Prozent. LehrerInnen wollen lieber in anderen Städten unterrichten als in Herne, das ist keine neue Erkenntnis.

Besonders gravierend ist auch die Situation der Herner Gesamtschulen, die in diesem Jahr wieder mit vielen SchülerInnen konfrontiert werden, die von anderen Schulen „abgeschult“, um nicht zu sagen, „aussortiert“ werden. Von 31 ausgeschriebenen Stellen konnten nur 19 besetzt werden, was eine Besetzungsquote von 61,3 Prozent ausmacht.

Die Politik in Herne und im Land Nordrhein-Westfalen ist dringend aufgefordert, über kurzfristige wirksame Maßnahmen nachzudenken und diese auch kurzfristig umzusetzen.

gez.

Norbert Kozicki

(stellv. Landesvorsitzender des Progressiven Eltern- und ErzieherInnenverbandes NRW e.V.)

 

(Quelle: Bezirksregierung Arnsberg)

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