DGB-Herne: Geh‘ denken!

Mahn- und Gedenkstunde am 17. März 2018
Für Menschlichkeit und Frieden- Gegen Rassismus!

Auch in diesem Jahr erinnern die Herner Gewerkschaften an den Generalstreik gegen den Kapp-Putsch, der im Frühjahr 1920 zur Märzrevolution anschwoll und im Ruhrgebiet an die 1000 Opfer forderte. Darunter befanden sich zahlreiche Arbeiter und Gewerkschafter aus Herne und Wanne-Eickel. Vier von ihnen sind auf dem Wiescherfriedhof in Herne beigesetzt:

  • Gustav Sotter (19 Jahre)
  • Gustav Breuning (19 Jahre)
  • Rochus Steinert ( 35 Jahre)
  • Franz Winkel (Alter unbekannt)
  • Wilhelmine Pornoska und
  • Joseph Bischoff  (beide aus Wanne-Eickel)

An der Grabstelle der vier ermordeten auf dem Wiescherfriedhof, wurde am 1. Mai 1921 unter großer Anteilnahme der Herner Bevölkerung, von den Gewerkschaften eine Mahn- und Gedenkstätte für die Opfer der Märzrevolution eingeweiht.

Mahn- und Gedenkstunde am Gräberfeld der Herner Märzgefallenen
Samstag, 17. März 2018 um 10:30 Uhr
Treffpunkt: Haupteingang Südfriedhof/ Wiescherstraße
Es sprechen:

  • Christian Schulpin (ver.di-Jugend Herne)
  • Mathias Grunert (SPD, Bezirksbürgermeister Herne-Sodingen)

Musik: Schwarz/Rot Atemgold 09 (Dortmund)
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Aufruf: Arme Menschen nicht gegeneinander ausspielen
Sozialleistungen endlich erhöhen

Gemeinsame Erklärung vom 6. März 2018Die momentan geführte öffentliche Diskussion um eine Tafel zeigt, dass arme Menschen nicht gegeneinander ausgespielt werden dürfen. Sozialstaatliche Leistungen müssen dafür sorgen, dass für alle hier lebenden Menschen, gleich welcher Herkunft, das Existenzminimum sichergestellt ist. Es ist ein Skandal, dass die politisch Verantwortlichen das seit Jahren bestehende gravierende Armutsproblem verharmlosen und keine Maßnahmen zur Lösung einleiten. Damit drohen neue Verteilungskämpfe.

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Bündnis fordert offensive Sozialpolitik: Armut jetzt bekämpfen

Gemeinsame Pressemeldung vom 6. März 2018

Entschlossene Maßnahmen zur Armutsbekämpfung und eine sofortige Anhebung der Regelsätze in der Grundsicherung für alle hier lebenden bedürftigen Menschen fordern über 30 bundesweit aktive Organisationen von der neuen Bundesregierung heute in einer gemeinsamen Erklärung anlässlich der aktuellen Debatte um die Tafeln. Dass Menschen, egal welcher Herkunft, überhaupt Leistungen der Tafeln in Anspruch nehmen müssten, sei Ausdruck politischen und sozialstaatlichen Versagens in diesem reichen Land, heißt es in der Erklärung, die u.a. vom DGB, der Nationalen Armutskonferenz, dem Paritätischen Wohlfahrtsverband, dem Sozialverband VdK Deutschland, dem Verband alleinerziehender Mütter und Väter, dem Deutschen Kinderschutzbund, der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe und PRO ASYL unterzeichnet wurde.

Konkret gefordert wird die Anhebung der Regelsätze in Hartz IV, der Sozialhilfe und der Leistungen für Asylbewerber auf ein bedarfsgerechtes und existenzsicherndes Niveau. „Die Leistungen in der Altersgrundsicherung, bei Hartz IV oder im Asylbewerberleistungsgesetz sind ganz einfach zu gering bemessen und schützen nicht vor Armut. Die Regelsätze müssen sich am tatsächlichen Bedarf orientieren und ein Mindestmaß an sozialer Teilhabe garantieren. Wir brauchen eine untere Haltelinie gegen die Spaltung in Arm und Reich und müssen den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken“, so Annelie Buntenbach, Mitglied im Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB).

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Tarifrunde Bund/VKA:
Erste Warnstreiks am 08. März in Herne

Die Gewerkschaft ver.di hat ihre Mitglieder in den Betrieben des öffentlichen Dienstes in Herne, für Donnerstag, den 08. März zu einem ersten befristeten Warnstreik aufgerufen.
Die Teilnehmer*innen treffen sich auf dem Europa-Platz vor der Kreuzkirche.

Die erste Runde der aktuellen Tarifverhandlungen für die Beschäftigten bei Bund und Kommunen am 26. Februar 2018 in Potsdam verlief wenig überraschend: Die Arbeitgeber waren nicht bereit ein Angebot vorzulegen. Stattdessen fordern sie die abhängig Beschäftigten heraus und provozieren erste Arbeitskampfmaßnahmen und damit einhergehende Beeinträchtigungen der Bevölkerung.

In Herne wie andernorts steigen wir zunächst sparsam, mit einer zeitlich befristeten Aktion am 8. März ein. Die ver.di-Mitglieder sind aufgerufen, sich um 10:30 Uhr auf dem Europa-Platz (vor der Kreuzkirche) zu sammeln. Im Anschluss erfolgt ein Flash-Mob über die Bahnhofstraße.
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DGB-Stadtverband Herne:
Gegen eine neue Rüstungsspirale: Abrüstung jetzt!

Der Vorstand des DGB-Stadtverbands Herne hat heute nachfolgende Positionierung verabschiedet:

Kriegsprävention statt Militäreinsätze!
Verzicht auf Gewalt! Kooperation statt Konfrontation!

Gegen eine neue Rüstungsspirale: Abrüstung jetzt!

Die Mitgliedsländer der NATO, darunter auch Deutschland, haben vereinbart, die jährlichen Militärausgaben auf zwei Prozent der Wirtschaftsleistung (BIP) zu erhöhen. Für Deutschland würde dies eine Erhöhung von heute jährlich 37 Milliarden auf über 60 Milliarden bedeuten. Diese Milliarden würden im zivilen Bereich fehlen, bei dringend erforderlichen Investitionen in Schulen, Kitas, Ausbildung und Beschäftigung. Sie werden auch dringend benötigt bei der Stabilisierung des Rentensystems, der Integration von Geflüchteten, der Verbesserung der kommunalen Infrastruktur, beim sozialen Wohnungsbau, Verkehrswegebau und bei Umweltmaßnahmen. Weiterlesen

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